Michael Vondrasek

Liebes Polarteam,

Am 6. Juni 2007 kramte ich meinen Polar M91 ti hervor, den ich jahrelang aufs sträflichste vernachlässigt hatte. Da ich jedoch endlich ein Probetraining ausgemacht hatte, um gleich nach der Arbeit einmal ordentlich zu trainieren, trug ich meine Polar schon tagsüber bei einigen Terminen in Bremen. Auf dem Weg zum Zug nach Hause, bemerkte ich plötzlich diese wahnsinnig tolle Frau... nur ein kurzer Augenblick genügte, und es war um mich geschehen. Sie am Bahnsteig anzusprechen, kam mir nicht in den Sinn. Während der einstündigen Fahrt, saß ich zwar im selben Abteil, doch keine Chance. Ich traute mich einfach nicht. Erst nach der Ankunft, auf der Rolltreppe am Hbf Hamburg sprach sie mich an: „Entschuldigen Sie bitte, würden Sie mir freundlicherweise die Uhrzeit nennen?" „16.15 Uhr", stammelte ich, worauf sie sich freundlich bedankte und fortfuhr, dass sie eine solch ungewöhnliche Uhr noch nie gesehen hätte. „Dies ist eine Pulsuhr", begann ich zu erklären und! kramte völlig aufgeregt nach dem Brustgurt „und damit hört man auf sein Herz", dozierte ich weiter und hielt triumphierend den Sender nach oben. Sie ließ mich noch eine Weile weiterreden und erklären, bis sie vorschlug, einen Kaffee zu trinken. Zwei Stunden später, ich hatte mittlerweile den Gurt umgelegt, war uns und meinem Herzen klar, dass ich zwar nicht mehr pünktlich zum Training kommen würde, wir aber zusammengehören. Mittlerweile leben Steffi und ich in Bremen, unser Sohn Maximilian ist vier Monate alt, wir sind sehr glücklich und meinen treuen Glücksbringer den Polar M91ti lege ich nur noch ab, wenn sie bei Euch überholt werden muss. Irgendwie höre ich seitdem sehr gerne auf mein Herz...

Danke Polar!